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2016

Auftakt 20.04.2016

Nur wenige Kinder kennen ihre Rechte und auch Erwachsene sind oft nicht ausreichend informiert. Zum 5-jährigen Jubiläum der Kampagne „Stark durch Erziehung“ konnten am 20.04.2016 alle Kinder und Erwachsenen ihr Wissen zum Thema Kinderrechte und gewaltfreie Erziehung im „Labyrinth der Kinderrechte“ auf den Prüfstand stellen und vertiefen. Wer den richtigen Ausgang fand, den erwartete eine kleine Überraschung.
Neben dem Frankfurter Kinderbüro und dem Kinderschutzbund Frankfurt waren das Team Kinder- und Jugendschutz (Jugend- und Sozialamt Frankfurt) und das Kinderhilfswerk UNICEF mit Informationsständen vor Ort.

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Abschluss 21.11.2016

„Vorbilder – Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach! (frei nach Karl Valentin)“. Diesem Thema widmete sich zum Abschluss der Kampagne „Stark durch Erziehung“ ein Fachtag in der Orangerie des Frankfurter Kinderschutzbundes.
Wen brauchen Kinder und Jugendliche als Vorbilder? Etwa die Eltern? Wie nachhaltig ist deren Einfluss? Sind die Zeiten stabiler Orientierungen durch Werte, Weltbilder, herausragende Einzelpersonen und homogener Wertesysteme nicht schon längst vorbei? Haben Vorbilder angesichts der schnelllebigen digitalisierten Medienwelt überhaupt noch einen dauerhaften Einfluss bei der Gestaltung des eigenen Lebensentwurfs? Was können Eltern ihren Kindern in Zeiten von Krisen und Umbrüchen an Orientierung mitgeben?
Diese und weitere Fragen beschäftigten die Teilnehmer*innen der Fachveranstaltung.
Es referierten Prof.in Dr. Sabine Andresen (Goethe-Universität Frankfurt), Prof.in Dr. Miriam Gebhardt (Universität Konstanz) und Prof.in Dr. Dagmar Hoffmann (Universität Siegen)

Vorträge

-    „Was Kinder denken und Eltern brauchen. Befunde der Kindheits- und Familienforschung“ Prof.in Dr. Sabine Andresen (Goethe-Universität Frankfurt)
-    „Medienpersonen als Vorbilder – Soziale Vergleiche, Identifikationen, Idealisierungen“ Prof.in Dr. Dagmar Hoffmann (Universität Siegen)

Erstmalig gab es auch eine Veranstaltung für Eltern am Abend. Der Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge referierte ebenso informativ wie vergnüglich zu „Kinder brauchen Eltern, die (sich) Grenzen setzen“.

2015

24.04.2015

Auftakt 24.04.2015

Am 24.04. fiel an der Hauptwache der Startschuss zur Kampagne „Stark durch Erziehung“ verbunden mit der Vorstellung einer innovativen Plakataktion, den „sprechenden Plakaten“.
Der Volksmund kennt viele Erziehungsweisheiten, z.B. „Ein Klaps hat noch niemandem geschadet“, „Nicht geschimpft ist genug gelobt“ oder „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Doch was meinen Kinder zu diesen ‚Weisheiten‘? Die Meinung der Kinder bildet den zentralen Bestandteil der „sprechenden Plakate“, die erstmalig dort präsentiert wurden.
Neben dem Frankfurter Kinderbüro und dem Kinderschutzbund Frankfurt waren der Sozialpädagogische Verein zur familienergänzenden Erziehung und das Kinderhilfswerk UNICEF mit Informationsständen vor Ort.

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Abschluss 20.11.2015

Am 20.11.2015 fand der Fachtag „Partizipation und Beschwerde im schulischen Kontext“ in der Orangerie des Kinderschutzbundes statt.
Demokratische Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche stehen auch in der Institution Schule zunehmend auf der Tagesordnung. Das Erleben von Demokratie als Lebensform, die Öffnung der Schule zum Umfeld und zu neuen Akteuren sowie eine demokratiepädagogische Qualifizierung von Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften, sind Themen, die dabei häufig benannt werden.
Im Bereich der Kinder und Jugendhilfe ist im §8 SGB VIII die Partizipation schon verbindlich formuliert. Seit dem 1. Januar 2012 präzisiert §45 SGB VIII die Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen inhaltlich und fördert die Implementierung von geeigneten Beschwerdemöglichkeiten.
Kann Schule hier von den Erfahrungen aus dem Jugendhilfebereich profitieren?
Welche substantiellen Veränderungen, bei Beschwerde-und Partizipationsmöglichkeiten, sind in der Institution Schule möglich? Was ist wünschenswert? Was ist umsetzbar?
Diese und weitere Fragen beschäftigten die TeilnehmerInnen der Fachveranstaltung.
Prof. Dr. Ludwig Salgo leitete als 2. Vorsitzender des Frankfurter Kinderschutzbundes die Moderation der Veranstaltung. Es referierten Jutta Lederer-Charrier (Frankfurter Kinderbüro), Heike Schley (ehemalige Schulleitung er Römerstadtschule Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Peter Fauser (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Vorträge

Frankfurter Kinderumfrage 2014, Jutta Lederer-Charrier, Frankfurter Kinderbüro
Was wird in den Schulen bereits erfolgreich umgesetzt?, Heike Schley, Leiterin der Römerstadtschule Frankfurt am Main
Schulpädagogik und Schulentwicklung - „Es gibt schon vieles und es ist auch für ALLE umsetzbar“, Prof. Dr. Peter Fauser, Friedrich-Schiller-Universität Jena

2014

Auftakt 26.04.2014
Wer mutig und neugierig war, betrat auch am 26. April 2014 wieder das „Labyrinth der Erziehung“ auf dem Liebfrauenberg. Alle Interessierten konnten ihr Wissen und ihre Einstellungen zum Thema gewaltfreie Erziehung auf den Prüfstand stellen. Unter dem Jahresmotto des Deutschen Kinderschutzbundes „KINDER sind die Größten, wICHtig es geht um mich“ haben Kinder Bilder gemalt und stellten sie am Labyrinth aus.
Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt informierte neben den bereits bekannten Partnern über seine Angebote

Abschluss 20.11.2014
Im Jahr 2014 jährte sich die Ratifizierung der UN-Kinderrechtekonvention zum 25. Mal. Die Abschlussveranstaltung richtete den Fokus auf das Thema „Stark durch Erziehung. Kinderschutz durch Partizipation?“
Der Gesetzgeber fordert im Bundeskinderschutzgesetz von den Einrichtungen, Beteiligungskonzepte und ein Beschwerdemanagement für Kinder zu entwickeln. Wieviel Beteiligungs- und Gestaltungsmacht soll Kindern in Kindertageseinrichtungen gewährt werden? Welche fachlichen Kenntnisse sind notwendig, um Beteiligungsprozesse initiieren und durchführen zu können? Wie erreichen die noch nicht sprachfähigen Kinder Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse und Wünsche? Was zeichnet eine altersangemessene Qualität im Alltag von Kindern in den U 3 Einrichtungen aus?
Diese Fragen und weitere Fragen beschäftigen die TeilnehmerInnen der Fachveranstaltung. Es referierten Prof. Dr. Ludwig Salgo (Kinderschutzbund Frankfurt), Ursula Winklhofer (Dt. Jugendinstitut, München), Michael Regner (Referent und Autor, Kaltenkirchen) und Dr. Monika Wertfein (ifp – Staatsinstitut für Frühpädagogik, München)

Vorträge 2014

- "Kinderschutz und Partizipation" Ursula Winklhofer, Deutsches Jugendinstitut e.V., München
- „Partizipation und Beschwerdemanagement in Kitas – Auswirkungen auf die Umsetzung des Kinderschutzes in diesen Einrichtungen.“ Michael Regner, Freiberuflicher Referent und Fachbuchautor, Kaltenkirchen
- „Kindorientierter Alltag von Kindertageseinrichtungen – Gelingensfaktoren für die besondere Herausforderung in der Versorgung für Kinder in den ersten drei Lebensjahren“ Dr. Monika Wertfein, Diplom-Psychologin, ifp – Staatsinstitut für Frühpädagogik, München

2013

Auftakt 27.04.2013
Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Auftaktveranstaltung wurde die Aktion 2013 wiederholt. Mehrere neue Partner ergänzten das Angebot: die Frankfurter Erziehungsberatungsstellen, der Sozialpädagogische Verein zur familienergänzenden Erziehung e.V. und das Kinderhilfswerk UNICEF informierten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.

Veröffentlichungen
Erstmals konnte die Broschüre „8 Sachen, die Erziehung stark machen“ sowie verschiedene Postkartenmotive und ein Plakat veröffentlicht werden. Die Kinderumfrage 2012 konnte ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Link zur Broschüre den Postkarten, dem Plakat, Kinderbericht

Abschluss 20.11.2013
2013 hieß das Motto „Gewaltfreie Erziehung in Institutionen – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, der Schwerpunkt lag entsprechend auf der Arbeit in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Ist Gewaltfreiheit dort so selbstverständlich, wie man gemeinhin denkt? Sind Machtmissbrauch und anderes Fehlverhalten nur bedauerliche Einzelfälle? Hier – auch bei der abschließenden Diskussionsrunde – kamen diese und andere Fragen ohne Tabuisierung zur Sprache. Es referierten Dr. Susanne Feuerbach, die die Ergebnisse der Frankfurter Kinderumfrage 2012 vorstellte, Dr. Stephan Marks vom Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik, Prof. Dr. Dr. Sabine Andresen (Universität Frankfurt und Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbunds) sowie Prof. Dr. med Jörg M. Fegert vom Universitätsklinikum Ulm.

Vorträge 2013

- Gewaltbegünstigende/-verhindernde Strukturen in Einrichtungen, Sabine Andresen, DKSB Frankfurt, 20. 11. 2013
- Partizipation als Grundlagegelingender Präventionskonzepte, Jörg M. Fegert / Ulm, 20.11.2013
- Gewaltfreie Erziehung in Institutionen - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit -, Professor Dr. Ludwig Salgo, 21.11.2013
- Erziehung in Institutionen aus Kindersicht, Dr. Susanne Feuerbach, 21.11.2013

2012

Auftakt 30.04.2012
Im ersten Jahr, 2012, waren Informationsstände des Team „Kinder- und Jugendschutz“, des Kinderschutzbunds und des Frankfurter Kinderbüros – das Kinderrechtemobil - auf dem Liebfrauenberg präsent. Dazu wurde eine Videotalk-Box, in der sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Beispiel darüber äußern konnten, was sie sich unter einer guten Erziehung vorstellen Link zum Film). Als einzigartige Attraktion lockte darüber hinaus das sieben mal zwölf Meter messende „Labyrinth der Erziehung“. Hier konnten die BesucherInnen im wahrsten Wortsinne herausfinden, ob sie im mit ihren Einstellungen zur gewaltfreien Erziehung ans Ziel kommen.

Abschluss 20.11.2012
Zur Premiere 2012 lautete der Titel der Abschlussveranstaltung „2000 – 2012 Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 12 Jahre Recht auf gewaltfreie Erziehung“. Das Motto bezieht sich auf §1631 Abs. 2 BGB – „ Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“, der im November 2000 gefasst wurde. Wie sich diese gesetzliche Regelung auswirkt und wie weit Anspruch und Wirklichkeit zwölf Jahre später noch auseinanderliegen, darüber wurde hier diskutiert, nicht zuletzt anhand einer von der Zeitschrift “Eltern“ 2012 vorgestellten Forsa-Umfrage.
Nach einer Einführung durch Prof. Dr. Ludwig Salgo vom Kinderschutzbund Frankfurt folgten Vorträge von Prof. Dr. jur. Kai-D. Bussmann (Universität Halle), Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Duisburg-Essen) und Oliver Steinbach von der Zeitschrift „Eltern“. Es moderierten Dr. Susanne Feuerbach (Kinderbüro) und Stefan Schäfer (Kinderschutzbund).

Vorträge 2012

- Internationale Studien zur Wirksamkeit des Gewaltverbots, Prof. Dr. Kai-D. Bussmann, 20.11.2012
- Gewalt und Gewaltprävention bei Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, 20.11.2012 in Frankfurt
- Gewalt in der Erziehung, forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, 27.02.2012
- 2000 – 2012 Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 12 Jahre Recht auf gewaltfreie Erziehung

Tag der gewaltfreien Erziehung